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Hallo,

ich habe Erzeugnisse, die beispielsweise 4 Fertigungsprozesse durchlaufen, bis das Erzeugnis komplett und zum Verkauf fertig ist.

Derzeit unterscheide ich die verschiedenen Fertigungszustände über verschiedene Lagerplätze, um nicht verschiedene Erzeugnisse anlegen zu müssen. Beim Produktionsfortschritt kann man einfach umlagern und erreicht somit die Darstellung des nächsten Produktionsstandes.

Möglicherweise ist das soweit funktionierend, aber der falsche Weg, denn will man den Mindestbestand von fertigen Erzeugnissen im Blick behalten macht einem diese Vorgehensweise einen Strich durch die Rechnung, da hier alle Lagerplätze zusammen addiert werden. Man hat beispielsweise einen Mindestbestand von 20.000 Teilen definiert, im Lager sind roh (entsprechender Lagerplatz) 50.000 und fertig (anderer Lagerplatz) 10.000 Teile.

Beim Ausgeben der Erzeugnisse mit "knappem" Warenbestand werden diese nun jedoch nicht erfasst.

Gibt es hierfür eine andere Strategie, als 4 Erzeugnisse anzulegen, die den jeweilig vorherigen Fertigungszustand als Ausgangsmaterial verwenden? Sonst müssten für jedes Erzeugniss entsprechend der Fertigungsschritte verschiedene Erzeugnisse angelegt werden. Vorab schon mal vielen Dank für Vorschläge.

Gefragt von (260 Punkte)

3 Antworten

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Das über eigene Lager abzubilden ist ja schon mal eine ganz praktikabler Ansatz. Ich denke das erfordert dann aber auch einen eigenen Bericht, das kann das einfache MLB und "knapp" ohne Codeanpassungen nicht leisten. Als kivi-Programmierer wäre mein Ansatz also kivitendo individuell anzupassen, entweder minimal, so daß die Datenbankabfrage für "knapp" nur bestimmte (konfigurierte oder hartcodierte) Lagerplätze berücksichtigt, oder gleich ein eigener Bericht mit eigenem Filter und Auswertemöglichkeiten, ja nachdem wie komfortabel man es haben möchte.

Beantwortet von (16.3k Punkte)
0 Punkte

Hi,
warum nicht 4 Erzeugnisse anlegen?

Erzeugnis-teilfertig 1 -> Erzeugnis-teilfertig 2 -> Erzeugnis-teilfertig 3 -> Erzeugnis fertig

Ich würde die Realität möglichst nah abbilden.

Wird das teilfertige Erzeugnis wieder zurückgelegt, ändert sich der Lagerplatz also nicht?

Dann würde ich auch keinen Lagerplatz-Änderung durchführen.

Ich weiß nur nicht inweiweit bei der Fertigung rekursiv gearbeitet wird, ich glaub eher gar nicht.

Per definition kann man Erzeugnisse innerhalb der Stammdaten als Bauteile für weitere Erzeugnisse beliebig verschachteln.

Beantwortet von (7.5k Punkte)
0 Punkte

Hallo,

der Vorschlag mit dem eigenen Bericht, in dem man nach verschiedenen Lagerplätzen filtern kann würde meiner Vorstellung am nächsten kommen. Die Variante mit weiteren Erzeugnissen für die verschiedenen Zustände generiert auf einen Schlag ein Vielfaches der zu verwaltenden Artikel/Erzeugnisse. Das würde sich ohne die Veränderung der Artikelnummern, also einer Erweiterung der Stellen, nicht abbilden lassen. Kann man denn einfach bestehende Artikel- oder Erzeugnis-Nummern einfach um 2 Stellen am Ende erweitern, quasi mit einem Automatismus? Dann hätte man sicher die Möglichkeit mit zwei weiteren Ziffern das bestehende System einfach zu erweitern.

Beantwortet von (260 Punkte)

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